Dezember 30, 2006

Mitschrift 10.Termin

Zunächst wurde die Aufgabe, die bis zu diesem Termin zu erledigen war, kurz nachbesprochen. Dabei wurden Fragen wie “Was sind ePortfolios?”, “Was unterscheidet ein PLE von einem ePortfolio?” behandelt.

Tipp für die Verwendung von Youtube:  Für den Fall, dass man Youtube-Videos nicht direkt über die Plattform ansehen möchte - sein es um sie offline vorzuführen oder zu bearbeiten (sofern erlaubt) - besteht die Möglichkeit Youtube Videos über eine Firefox-Erweiterung runterzuladen. Dazu einfach die Erweitung “Videodownloader” installieren, das entsprechende Video auf Youtube auswählen und auf das Statusbar-Symbol des Videodownloaders klicken.

Will man vom Blog aus auf Dateien verweisen, gibt es mehrere Möglichkeiten: entweder man lädt eine Datei direkt in einem Blogbeitrag hoch (nicht darauf vergessen eine Kategorie “dokumente” einrichten!) oder man macht einen Verweis auf einen eSnips-Folder, der öffentlich verfügbar ist (public folder). Für letzteres kann man sich dazu in eSnips einen widget-code holen (auf create a widget gehen in dem öffentlichen Ordner), den Code dann in ein Text-Sidebar Widget des Blogs kopieren und schon hat man einen schnellen Link zu Dateien in eSnips.

Auch ganz praktisch: Ein eSnips Folder kann per RSS abonniert werden!

Exkurse zu weiteren social network communities:

xing.com:
Xing ist eine deutschsprachige Plattform zur beruflichen Vernetzung, Beziehungspflege und Präsentation. Für den praktischen Gebrach des Angebots ist zunächst anzumerken, dass es unterschiedliche Mitgliedsaccounts gibt: einen normale und premium-Account. Wie sich vermuten lässt, stehen einem mit dem premium-Account viel mehr Funktionen zur Verfügung. Wichtig ist es auf jeden Fall sein Profil so detailliert wie möglich/nötig zu gestalten, um sinnvolles Netzwerken zu ermöglichen.  Was kann alles genutzt werden? Es lassen sich Kontaktwünsche definieren, Kontakte der Kontakte ansehen, Notizen zu Kontakten machen, Personen merken (in bestimmte Liste geben), Verbindungen zwischen den Personen (Kontakte) sichtbar machen und vieles mehr. Um Personen zu suchen stehen eine erweiterte Suche, sowie die Powersuche (eine sehr detaillierte Suche) zur Verfügung.  Als erster Startpunkt für die Vernetzung können Gruppen dienen: einfache passende Gruppen finden und dort netzwerken!

studivz.net:
Während des Kurses hat zwar die Verbindung zu studivz.net gestreikt, aber da ich sowieso schon dort vertreten bin, war dies nicht so tragisch. StudiVZ ist ein Netzwerk für Studierende, um den eigenen Freundeskreis aus bereits bekannten Personen abzubilden, neue Freunde zu finden, Interessen auszutauschen.

Ausblick in mögliche Entwicklungen von Web 2.0:

  • Ständige Veränderungen des Webs?
  • Ist/wird das Web kommerzialisiert?
  • Wie steht es mit der Treue zu Applikationen/ zu Websites/ zu Software? Alternativen in Klickweite, aber was ist mit der Bindung zu einer Community?
  • Welche Geschäftsmodelle sind derzeit vorhanden/ im Kommen? Community-Bildung, gratis- und kostenpflichtige Versionen?
  • Wie steht es mit Privacy, Datenschutz? Was passiert mit den Nutzerdaten wenn Firmen fusionieren?

Dezember 19, 2006

Test: eine Datei hochladen

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Dezember 19, 2006

Arten von ePortfolios

Versuch einer Einteilung der Arten von ePortfolios (vgl. Hilzensauer/ Hornung-Prähauser 2006: 7f und Klampfer 2005: 5ff)
von ihrer Orientierung her, ob eher Wert gelegt wird auf den Prozess des Arbeitens/Lernens oder auf das Arbeitsprodukt:


Quellen:

Klampfer, Alfred (2005): Virtuelle Portfolios im Bildungsbereich.

Hilzensauer, Wolf/ Hornung-Prähauser, Veronika (2006): ePortfolio – Methode und Werkzeug für kompetenzbasiertes Lernen. Salzburg Research.

Dezember 19, 2006

das „eigentlich Neue“ an ePortfolios?

Portfolios an sich gibt es bereits länger - man denke nur an Arbeitsmappen, Bewerbungsmappen (vgl. Klampfer 2005: 4). Dennoch sind ePortfolios mehr als nur dies. Es stehen dem Nutzer von ePortfolios mehr Möglichkeiten zur Verfügung, sein Wissen zu dokumentieren, reflektieren, präsentieren und beurteilt zu bekommen: wie Hilzensauer und Hornung-Prähauser schreiben, spricht die Nutzung von multimedialen Darstellungsformen viele Sinne an, Wissen wird adequat verknüpft (Hypertext), Feedback kann zeit- und ortsunabhängig erfolgen (vgl. Hilzensauer/ Hornung-Prähauser 2006: 4).

Ob ePortfolios durch gesellschaftliche Veränderungsprozesse bedingt wurden oder “neues Spielzeug” sind, schliesst sich meines Erachtens nicht aus: es ist durchaus vorstellbar, dass durch den gehobenen Stellenwert von Wissen in unserer Gesellschaft (Stichwort Wissensgesellschaft) eine Veränderung im Verständnis von Bildung und Wissenserwerb stattfindet. Ebenso können ePortfolios einen neuen Zugang zum Verständnis von Lernen fördern: Lernen als Spiel und nicht als Zwang - mit ePortfolios als “Spielzeug”.

Quellen:

Klampfer, Alfred (2005): Virtuelle Portfolios im Bildungsbereich.

Hilzensauer, Wolf/ Hornung-Prähauser, Veronika (2006): ePortfolio – Methode und Werkzeug für kompetenzbasiertes Lernen. Salzburg Research.

Dezember 18, 2006

Begründung: EU-Initiative „Objective 2010 – ePortfolio for all“

Mit der Initiative der EU „Objective 2010 – ePortfolio for all“ soll bis 2010 jede/r Bürger/In der EU ein eigenes ePortfolio nutzen. (Vgl. Klampfer 2005: 3, Schaffert 2006: 14) Folgende Begründungen sind dafür denkbar: wie die Initiatoren selbst beabsichten, sollen Qualifikationen und Kompetenzen über Ländergrenzen hinweg transparent gemacht werden. Sobald Standards für Kompetenzmonitoring und -präsentation existieren, ist es  - für wirtschaftliche Belange - einfacher, Fähigkeiten einer Person überstaatlich wahrzunehmen. Dieser vereinheitlichte, überstaatlicher Kompetenznachweis macht Personen für einen globalen Arbeitsmarkt interessant: Know-how wird personenbezogen präsentiert und fördert die Mobilität der Arbeitskräfte innerhalb der EU (und darüber hinaus). (vgl. Schaffert 2006: 55)

Damit in Zusammenhang stehen wirtschaftliche und politische Ziele. Wie die Initiatoren selbst festhalten, soll die Initiative einen Beitrag zur Erfüllung der Lissabon Ziele (EU als wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt) sein.

Quellen:

 Klampfer, Alfred (2005): Virtuelle Portfolios im Bildungsbereich.

Schaffert, Sandra (2006): EPortfolio – Möglichkeiten und Herausforderungen. Salzburg Research. Swiss Centre for Innovations in Learning, St. Gallen.

Dezember 18, 2006

Die Idee zum Konzept “ePortfolio”

Ein ePortfolio ermöglicht einer Person ihren Wissens- und Kompetenzerwerb individuell zu dokumentieren, reflektieren und präsentieren. Waren bis heute haupsächlich Zeugnisse und Noten der Beweis für Wissenserwerb, so wird dieses System als nicht mehr ausreichend betrachtet, um die Fähigkeiten und Kompetenzen einer Person zu verstehen (vgl. Hilzensauer/ Hornung-Prähauser 2006: 3). Problematisch ist dabei vor allem der eingeschränkte Blick auf das Produkt des Lernprozesses, der Lernprozess selbst wird bei traditionellen Lernmethoden nicht dokumentiert. Folglich ist eine neue Art des Verständnis von Lehrendem und Lernenden nötig: der Lernende, der ein ePortfolio erstellt, übernimmt dadurch mehr Eigenverantwortung für seinen Bildungsweg. Er muss lernen sich selbst zu organisieren und seine Kompetenzen zu reflektieren. (vgl. Hilzensauer/ Hornung-Prähauser 2006: 3) In diesem Sinne werden ePortfolios nicht nur als Darstellungsmöglichkeit des eigenen Lernerfolgs gesehen, sondern auch als Lernmethode. (vgl. Hilzensauer/ Hornung-Prähauser 2006: 4)

Mit dem Konzept des ePortfolios ist auch jenes des lebenslangen Lernens eng verbunden (vgl. Schaffert 2006: 14). Lernen wird nicht nur mit Wissenserwerb in Form von formaler Ausbildung assoziiert, sondern als kontinuierliche Tätigkeit eines jeden Menschen. Ebenso können in ein ePortfolio nicht nur schulisch/ akademisch-erworbene Kompetenzen integriert werden, sondern auch jene aus dem Arbeitsleben und der Gesellschaft/der sozialen Umwelt. (Wilson 2005: 18). Eben dieser Punkt erscheint mir essentiell für das Konzept ePortfolio: wie Wilson betont, entstehen ePortfolios„in the intersection between the worlds for education, work, and home“ (Wilson 2005: 19). Dies ergibt ein viel reichhaltigeres Bild von den Kompetenzen einer Person als etwa Zeugnisse.

Quellen:

Hilzensauer, Wolf/ Hornung-Prähauser, Veronika (2006): ePortfolio – Methode und Werkzeug für kompetenzbasiertes Lernen. Salzburg Research.

 Schaffert, Sandra (2006): EPortfolio – Möglichkeiten und Herausforderungen. Salzburg Research. Swiss Centre for Innovations in Learning, St. Gallen.

 Wilson, Scott (2005): ePortfolios.


Dezember 12, 2006

Mitschrift 9.Termin

Nochmal zu dem Unterschied zwischen pingback und trackback: ein Pingback funktioniert anders als Trackback, auch wenn bei beiden das Ergebnis - Weblogeinträge zu verbinden - ein ähnliches ist. Im Gegensatz zur Trackback-Funktion, die ich bei der vorigen Kursmitschrift schon beschrieben habe, reicht es beim Pingback aus, den Permalink einfach in den Beitrag einzufügen und schon wird ein ping gesendet.

Einbinden von Videos und Präsentationsfolien in den Weblog: Videos von beispielsweise youtube können ganz einfach in einen Beitrag integriert werden, indem der Code der unter dem Reiter “Video” beim Beitrag steht mit der entsprechenden URL des Videos versehen wird. slideshare ist ein social online network für Präsentationsfolien. Dort kann man nach Präsentationen suchen, eigene hochladen, auf gewünschte Präsentationen im Blog verlinken (direkt einbetten geht leider nicht). Sehr wohl ist das aber in Wikispaces möglich: dort können Präsentationen durch die Funktion “embed media” intergriert werden, indem man den embed-code von slideshare einfügt.

eSnips vs. scrapbook vs. google notebook - alles sehr nützliche Dinge, wenn es darum geht, Notizen und Materialien zu sammeln…

Google notebook eignet sich wunderbar, um sich schnell ein paar Notizen zu machen und um rasch Textstellen im Web zu notieren. Ich könnte mir so ein Tool auch wunderbar für die Organisation einer wissenschaftlichen Arbeit vorstellen, wenn Berge von Literatur durchgearbeitet werden müssen und man sich im Nachhinein nicht mehr erinnern kann, wo welche interessante Stelle war.

Um Ordnung in die Notizen zu bekommen, kann man einerseits mehrere Notebooks anlegen, und weiters Überschriften für mehrere Einträge (als eine Art Kategorie) definieren. Praktisch ist auch die Suche in den öffentlichen notebooks anderer Personen und dass an notebooks kollaborativ gearbeitet werden kann. Gesammelte Textschnipsel können nachträglich bearbeiten werden (Text formatieren, Hyperlinks einfügen) und der Originalartikel ist immer als Link verfügbar - im Gegensatz zu scrapbook.

Mit eSnips haben wir uns im Kurs an einem früheren Termin schon beschäftigt. Was noch auszuprobieren wäre: mit eSnips podcasts machen - über die eSnips toolbar in firefox. Es gibt auch ein Blog, in dem neue Funktionen in eSnips beschrieben werden, weiters Links im Kurs-Del.icio.us zu esnips.

Desktopsuchmaschinen
Wenn Dateien am eigenen Rechner gefunden werden sollen, kann anstelle der Windows Suchfunktion, die nicht immer zum gewünschten Suchergebnis führt, Copernic Desktop Search verwendet werden. Diese Software ist in der Sandardversion kostenlos. Dateien können auch anhand von Begriffen innerhalb der Datei gefunden werden (wenn man etwa den Titel nicht mehr weiß). Damit das Programm weiß, wo welche Dateien liegen, wird ein Index erstellt - allerdings nur wenn gerade keine Tätigkeiten am Rechner durchgeführt werden. Falls etwas nicht gefunden wurde ist eventuell das Verzeichnis, wo sich das Gesuchte befindet, nicht in die Suche integriert. Dann einfach bei den Optionen ->dateien -> hinzufügen.

portable apps
Hauptverwendungszweck: diese Programme auf dem USB-Stick dienen als “tragbares Büro”. Ein Nachteil von portablen Programmen ist, dass sie Datenspuren auf dem Wirtsrechner hinterlassen, deshalb gibt es spezielle USB-Sticks (U3), die dies verhindern. Diese benötigen bei den Programmen eigene U3-Versionen.

todo bis zum nächsten Mal:

  • pingback machen - schon erledigt
  • lesen des Trackback-Tutorials
  • Leseauftrag: ePortfolio (Lerntagebuch + Selbstpräsentation + Arbeitsmappe)

Dezember 12, 2006

Test: auf ppt verlinken

Dezember 12, 2006

Test: Videos einbetten

howto siehe im Menüpunkt Video (unten)

ein Video mit einem “Salzburg”-Tag … von 3imsinn auf youtube:

Dezember 12, 2006

Pingback-Test

http://hundehutte.wordpress.com/2006/12/12/kurstagebuch-zum-512/

geht’s???