Dezember 18, 2006...10:16

Begründung: EU-Initiative „Objective 2010 – ePortfolio for all“

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Mit der Initiative der EU „Objective 2010 – ePortfolio for all“ soll bis 2010 jede/r Bürger/In der EU ein eigenes ePortfolio nutzen. (Vgl. Klampfer 2005: 3, Schaffert 2006: 14) Folgende Begründungen sind dafür denkbar: wie die Initiatoren selbst beabsichten, sollen Qualifikationen und Kompetenzen über Ländergrenzen hinweg transparent gemacht werden. Sobald Standards für Kompetenzmonitoring und -präsentation existieren, ist es  – für wirtschaftliche Belange – einfacher, Fähigkeiten einer Person überstaatlich wahrzunehmen. Dieser vereinheitlichte, überstaatlicher Kompetenznachweis macht Personen für einen globalen Arbeitsmarkt interessant: Know-how wird personenbezogen präsentiert und fördert die Mobilität der Arbeitskräfte innerhalb der EU (und darüber hinaus). (vgl. Schaffert 2006: 55)

Damit in Zusammenhang stehen wirtschaftliche und politische Ziele. Wie die Initiatoren selbst festhalten, soll die Initiative einen Beitrag zur Erfüllung der Lissabon Ziele (EU als wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt) sein.

Quellen:

 Klampfer, Alfred (2005): Virtuelle Portfolios im Bildungsbereich.

Schaffert, Sandra (2006): EPortfolio – Möglichkeiten und Herausforderungen. Salzburg Research. Swiss Centre for Innovations in Learning, St. Gallen.

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